www.eurocamp-Spreewaldtor.de

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Donnerstag, 22. August 2019

Kurzwellenfunker am Rosenweg


 

Was ist denn das für ein seltsames Ding, fragte sich sicherlich der eine oder andere mit Blick in Richtung Rosenweg des Eurocamps. Ein Wohnmobilcamper hatte eine riesige Stange ausgefahren, an der Drähte und Schnüre hingen. Soll das vielleicht eine Angel sein, fragten sich einige.
Doch wenn man näher auf das Wohnmobil zugeht, kann man vielleicht einen Funkspruch hören: CQ – CQ – CQ – allgemeiner Anruf von Delta Lima acht Sierra Romeo. Ich gehe auf Empfang bitte kommen.
Keine Frage: Hier sind Kurzwellenfunker am Werk.


Das ist spannend, und so muss ich natürlich mit meinem Büchlein und dem Fotoapparat los, um dem Ehepaar Silvia und Rein Schaffer einen Besuch abzustatten und die wahnsinnige Antenne mitsamt der Funkanlage aus der Nähe betrachten. Kurzwellenfunker sind mittlerweile eine seltene Spezies.
Die Schaffers sind leidenschaftliche Funker. Die Technik hat sich in Richtung Handy und Internet weiter entwickelt, und doch sind die Schaffers stolz darauf, in Krisen- und Notfallsituationen unabhängig zu sein. Außerdem war das Funken immer ihre Leidenschaft, und die gibt man nicht einfach auf.

Angefangen hat es bei Rein Schaffer schon als Jugendlicher. Er las einen Beitrag über Kurzwellenfunker in einem Mickey Maus Heft, der ihn interessierte. Anschließend vertiefte er sein Wissen durch Bücher und Seminare und dann packte ihn die Leidenschaft. Am Kurzwellenfunk begeisterte ihn, dass die Welt plötzlich groß wurde. Sogar aus Hongkong, aus Neuseeland oder Afrika bekam er Nachrichten.
Seine Frau ließ sich von seinem Hobby anstecken und machte ebenfalls ihre Prüfung als Funkamateur. Seitdem sind sie unter den Rufzeichen DL8SR (Rein) und DL5SK (Silvia) unterwegs.

Ihr Hobby üben sie mittlerweile auch vom Wohnmobil aus. Die Funkantenne ist in einer Viertelstunde aufgebaut. Und wer sich für das Hobby interessiert, findet hier und hier noch interessante Videos.
 

Dienstag, 20. August 2019

Verrückte Fahrzeuge


Auf einem Campingplatz kriegt man viele interessante Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte zu sehen. Trotzdem gibt es immer einige, die ein ganz besonderes Aufsehen erregen, wie zum Beispiel dieser LKW, ein Magirus Iveco, der als Wohnmobil umgebaut wurde.
Ich besuche die Besitzer Matthias und Marianne, die mit ihren beiden Kindern Helen und Niclas durch den Spreewald unterwegs sind und sich bei uns auf dem Feuerwehrturm ein schönes Plätzchen gesucht haben.

Matthias ist eigentlich Veranstaltungskaufmann, aber in seiner Freizeit bastelt und tüftelt er gerne. Zu seinen großen Träumen gehörte es, sich ein Fahrzeug so umzubauen, dass man damit autark durch die Welt reisen kann. Dann eines Tages sieht Matthias einen völlig verrosteten Magirus Iveca, kauft ihn und beginnt mit dem Umbau. Er liest viel und holt sich auch Unterstützung in einer Community, das meiste aber konstruiert und ertüftelt er sich selbst. Viertausend Arbeitsstunden brauchte er, bis er mit diesem autarken Wagen auf Reisen gehen kann.



Ein paar ausgefeilte Ideen zeigen die Liebe zum Detail. Ein großer Wassertank und Sonnenkollektoren sorgen außerdem dafür, dass die Familie zwei Wochen autark unterwegs sein kann. So ist es ihnen möglich, durch das Baltikum zu fahren und frei zu campen. Wenn die Kinder älter sind, soll es noch weiter in die Welt gehen.  
Mittlerweile hat sich die Familie daran gewöhnt, dass sie mit ihrem besonderen Auto auf der Autobahn fotografiert werden. Ist ja auch etwas Besonderes, damit unterwegs zu sein.


Montag, 19. August 2019

Bingo – Bingo – Bingo



Bingo ist ein Spiel, das Jung und Alt begeistert, und so fanden sich zahlreiche Mitspieler ein, um beim Spielen dabei zu sein. Tolle Preise lockten, eine der Hauptpreise war sogar eine Kaffeefahrt. Nicole hatte dazu das Golfauto schick geschmückt und einen frischen Kaffee bereit gestellt. Dann ging es in coolem Tempo über das Camp. Die Gewinnerin war begeistert.




Aber auch die anderen Gäste freuten sich über schöne Preise oder behielten tapfer die Nerven, wenn es mal gerade nicht so gut mit den Zahlen lief. Spaß gemacht hat es aber allen.

Samstag, 17. August 2019

Der Lehrmeister zu Besuch


 
Besuch kann Alex eigentlich nur selten aus der Ruhe bringen. Diesmal aber schaute er eine Male unruhig auf die Uhr oder aus dem Fenster der Rezeption. Am Donnerstag nämlich hatte sich Alex ehemaliger Ausbilder Tony Harms zu einem Besuch auf dem Eurocamp angemeldet. Anton (Tony) Harms leitet den Ferien- und Erholungspark Alfsee bei Osnabrück, auf dem Alex drei Jahre lang seine kaufmännische Ausbildung machte.
Wenn der Lehrmeister vorbeikommt, um zu schauen, wie sich sein ehemaliger Auszubildender entwickelt hat, zeugt das von Respekt und Achtung voreinander.
Die beiden haben sich nie aus den Augen verloren, treffen sich immer mal auf Fortbildungen oder Messen wieder und telefonieren bei Problemen miteinander.
Tony Harms ist nicht nur Geschäftsführer des großen Camping- und Erholungsparks am Alfsee, er hat es auch mit aufgebaut und zu einem großen Unternehmen ausgebaut. Außerdem war er viele Jahre Präsident des Bundesverbandes der Campingplatzunternehmer und so ganz nebenbei auch noch Bürgermeister von Rieste, einer kleinen Samtgemeine im Osnabrücker Land, die er zu einem führenden Wirtschaftsstandpunkt ausweitete.
Nun strebt er seinem wohlverdienten Ruhestand entgegen. Mit seiner Frau war er auf der Durchreise nach Polen und ließ es sich nicht nehmen, einen Abstecher zu uns zu machen und sich das Eurocamp einmal anzuschauen.
 Alex führte ihn über die Anlage und nahm stolz zur Kenntnis, dass sein ehemaliger Ausbilder begeistert war. Besonders beeindruckt war er davon, dass so viele Dinge wie Schwimmbad und Wellnessgebäude überwiegend in Eigenleistung entstanden sind.
Da kann man das Kompliment auch zurückgeben. Der Alfsee war eben auch ein ganz besonders guter Ausbildungsplatz.


Donnerstag, 15. August 2019

Ferienzeit – ein Blogbeitrag von „Tangomuddi“



Das kleine Mädchen Martha ist eine längere Zeit bei uns in der Kinderanimation – meist begleitet von ihrem kleinen Bruder. Martha bastelt mit Hingabe, und darüber bekommt sie schnell Kontakt zu den anderen Kindern. Schließlich freundet sie sich auch mit Enkelin Clara an, und die beiden sind ständig gemeinsam unterwegs.
An einem Morgen werde ich von einer Frau angesprochen und um ein Interview gebeten. Die Frau stellt sich als Marthas Mutter heraus. Sie ist als Bloggerin unter dem Namen „Tangomuddi“ unterwegs, und bloggt zum Thema Nachhaltigkeit und Reisen. Auf unserem Campingplatz sind ihr verschiedene ökologische Konzepte aufgefallen, die sie interessieren.
Ich hole Alex als Experten hinzu, und gemeinsam erläutern wir die Ideen des Ecocampings, beschreiben die Arbeit des Blockheizkraftwerks, den Stellenwert des Shuttles und viele andere Ideen und Konzepte. „Tangomuddi“ Jennifer Ziller hört zu, fragt nach, notiert.
Drei Wochen später ist ein schöner Blogbeitrag über den Urlaub im Spreewald entstanden. Hier kann man ihn nachlesen.   






Mittwoch, 14. August 2019

Herbst-Wellness



Immer noch ist es warm und sonnig, aber die Sonne steht bereits tiefer, die Abende werden dunkler, die Nächte kühler. Zeit, sich Gedanken um die Herbstsaison zu machen. Und da kommt Nicole mit einem Top-Wellnessangebot um die Ecke. Im September, Oktober und November werden nämlich in der Sauna ganz besondere Themenabende angeboten. (Jetzt notieren!!!)



Am 28. September steht der Saunaabend unter dem Motto „Tausendundeine Nacht.“ Die Sauna wird märchenhaft dekoriert, es gibt einen ganz besonderen Aufguss aus Rosenblättern, dazu wird persischer Tee gereicht.
Am 5. Oktober geht es in der Sauna russisch zu. Russische Deko, der Aufguss erfolgt durch Eiswürfel in einer Eiskugel, die dann zerplatzen. Gewedelt wird mit Eichenreisig, der Tee schmeckt russisch-rau.
Und am 12. November, wenn es frostig auf den Winter zugeht, gibt es im Wellness eine karibische Nacht mit einem Pina-Colada-Aufguss. Ein Schokobrunnen und leckere Früchte sorgen für Südsee-Feeling im Spreewald.
So kann man sich die Schlechtwetterzeit auch versüßen.



Montag, 12. August 2019

Holztipis zu verkaufen


Einige von euch erinnern sich vielleicht an einen schönen Urlaub in einem dieser Tipis. Sie waren von der Gemeinde für den Campingplatz errichtet worden und haben dort als einfache Unterkünfte gute Dienste geleistet.
Wir haben sie später übernommen und ebenfalls als günstige Übernachtung angeboten. Mittlerweile sind sie aber in die Jahre gekommen. Eine Renovierung ist zu aufwändig, und so haben wir beschlossen, uns von den Hütten zu trennen.
Am 15. September ist ein letzter Übernachtungsgast darin, danach werden sie nicht mehr vermietet.

Wer mag, kann sie (ohne Mobiliar) für einen Euro bei uns erwerben, vorausgesetzt, er baut sie selbst ab. Dabei gilt die Devise: Wer zuerst einen Kaufvertrag unterschreibt, kriegt das Tipi. Ein Abbau- und Abholtermin muss dann festgelegt werden.

So sehen sie von innen aus.
Das Mobiliar wird aber nicht mit verkauft.