Manchmal entsteht bei
meinen Posts der Eindruck, dass nur die Männer auf dem Campingplatz arbeiten. Diesen Eindruck muss ich schnell korrigieren. Und zum Beweis gibt es hier ein
Selfie von Nicole, und dahinter diese pfirsichfarbige Wand. Nicole hat nämlich
in der letzten Woche die Rotunde gestrichen. Wer sie kennt, wird wissen, wie
schwer es ihr gefallen ist, diese Wand nicht neongrün oder schrillpink zu
streichen…
www.eurocamp-Spreewaldtor.de
Freitag, 20. November 2015
Mittwoch, 18. November 2015
Weiter geht es in der Rezeption
Wenn`s draußen
stürmt, geht`s drinnen voran. Zug um Zug wird die neue Rezeption gebaut. Die
Wände zum Raum nebenan und zum Flur dahinter sind entfernt. Nun werden neue Leitungen verlegt und eine neue
Decke eingezogen.
In Zukunft werden die Rezeption und der Shop von zwei Seiten
erreichbar sein, was für einige eindeutig den Weg zum Brötchenholen verkürzt.
Und solltet ihr dem Kinderspielzimmer nachtrauern: In Zukunft gibt es im Sommer
eine Kinderanimation in der Rotunde. Genaueres wird noch verraten…
Sonntag, 15. November 2015
Das geheimnisvolle Buch
UN-053 lautete das
Buch, das Alex bei E-Bay für einen Appel und ein Ei ersteigerte. Wie kommt man
bloß darauf, so was zu kaufen, dachte ich mir. Doch als ich es aufschlug,
stellte ich fest, dass sich darin die Betriebsanleitung für unseren Frontlader
verbarg – und zwar in sechs Sprachen (Gott sein Dank auch in Deutsch.)
Dieses Buch hat uns nun schon so einige Male gerettet. Da der Frontlader nicht
über eine Tankanzeige verfügt, war er irgendwann Dieselmäßig trocken gelaufen.
Beim Nachfüllen und erneutem Anlassen war Luft in die Leitungen gelangt – tja,
und das war`s dann.
Mit unendlicher Geduld machten sich Thomas und Florian an die Arbeit, um alle Leitungen und Filter sauber zu machen. Sie waren vom jahrelangen Gebrauch zugeschmoddert. Gegen Mittag sprang die Kiste dann fröhlich brummend wieder an – was für ein herrliches Geräusch!
Mit unendlicher Geduld machten sich Thomas und Florian an die Arbeit, um alle Leitungen und Filter sauber zu machen. Sie waren vom jahrelangen Gebrauch zugeschmoddert. Gegen Mittag sprang die Kiste dann fröhlich brummend wieder an – was für ein herrliches Geräusch!
Mit Hilfe des blauen
Buches fanden wir übrigens auch die „Tankanzeige“ – ein Peilstab neben dem
Einfüllstutzen.
Donnerstag, 12. November 2015
Alles im Blick
Was hier auf dem
Monitor aussieht, wie ein paar Buntstiftexperimente aus Tims Malblock, ist in
Wirklichkeit ein komplexes Überwachungsprogramm der Sanitärhäuser. Diese
kritzeligen Wellenlinien geben nämlich Auskunft über den Zustand von Heizung,
Strom und Wasser. Ist etwas nicht in Ordnung, informiert uns ein Alarmsignal Tag
und Nacht darüber, und dann reicht ein Blick auf den Monitor, um zu sehen, in welchem
Sanitärgebäude eine Störung vorliegt. Natürlich heißt es leider noch nicht,
dass man die Störung immer auch ganz schnell beheben kann, aber den Schaden
schnell übermittelt zu bekommen, ist ja auch verdammt wichtig…
Habt jetzt aber keine Angst - wir sehen nicht, wer wann wie lange unter welcher
Dusche steht. Doch wenn mal die Heizung ausfällt und die Duschen morgens kalt bleiben,
braucht wenigstens niemand von euch mit einem Handtuch um die Hüften zur
Rezeption rüber zu laufen, um Bescheid zu sagen. Wir haben (hoffentlich) alles
im Blick!
Sonntag, 8. November 2015
Herbstfeuer
Berge von Ästen und
Zweigen hatten sich wieder mal auf der großen Wiese vor dem Campingplatz angesammelt.
Zeit, ein Feuer anzumelden. Zunächst mussten die Äste umgeschichtet werden, um
sicher zu stellen, dass sich dort kein Tier eingenistet hatte. Dann rückte die
Feuerwehr an und entzündete das Feuer.
Gott sei Dank verfügen wir ja nun über
einen brauchbaren Radlader und konnten die weiteren Äste nachschieben. Das
große Feuer leuchtete weit über die Felder.
Nun ist ein großer Teil des Grünzeugs verschwunden. Bis Ostern haben wir aber
sicherlich für Nachschub gesorgt. Dann gibt es wieder ein echtes
Osterfeuer-Event, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid.
(Fotos: Alex Weber)
Freitag, 6. November 2015
Good-bye Siggi
Nun ist es soweit. Unser
Gastronom Siggi Jung macht sich auf und davon – sein Winterquartier in
Österreich wartet auf ihn. Er fährt mit gemischten Gefühlen. Der Sommer hat ihm
Spaß gemacht.
Als er im Frühjahr diesen Jahres aus seinem Winterjob auf das Eurocamp in den
Spreewald zurückkehrte, freute er sich auf eine erholsame Zeit und auf sein
erstes Enkelkind – hatte aber auch ein bisschen Angst davor, dass ihm der
Sommer zu langweilig werden würde. Und dann kamen wir daher. Wir hatten das
Eurocamp übernommen und suchten einen guten Gastronom für das Restaurant. Nach
der ersten Dauercamperversammlung überfielen wir ihn mit dem Vorschlag, er
könne doch unser neuer Partner werden. Erst war er vorsichtig und unsicher, dann
aber kniete er sich in die Arbeit … und es wurde ein richtig toller Sommer. Natürlich
lief alles noch ein bisschen auf Sparflamme, schließlich hatte er die meiste
Zeit alles allein zu stemmen. Für den kommenden Sommer hat er sich aber
vorgenommen, die Speisekarte zu erweitern und mit uns zusammen weitere Events
auszuprobieren…und vielleicht auch einen Helfer mitzubringen. Dieser Sommer war für
uns alle als Probezeit gedacht, und dass die Zusammenarbeit so gut werden
würde, hätten wir uns alle kaum träumen lassen.
Nun gab Siggi seinen Ausstand. In dem neu erworbenen, riesengroßen Konvektomaten brutzelte er ein köstliches Essen für uns – Ente mit Knödel und Rotkohl. Wir ließen es uns schmecken.
Jetzt heißt es für einige Zeit Abschied nehmen. Wir wünschen dir, lieber Siggi, frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und fröhliche Ostern in Einem. Pass auf dich auf und komm gesund wieder!
Nun gab Siggi seinen Ausstand. In dem neu erworbenen, riesengroßen Konvektomaten brutzelte er ein köstliches Essen für uns – Ente mit Knödel und Rotkohl. Wir ließen es uns schmecken.
Jetzt heißt es für einige Zeit Abschied nehmen. Wir wünschen dir, lieber Siggi, frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und fröhliche Ostern in Einem. Pass auf dich auf und komm gesund wieder!
Danke für die gute Zeit.
Dienstag, 3. November 2015
Die Geschichte des Wandbildes
„Was für ein tolles Wandbild“,
dachten wir, als wir zum ersten Mal das Eurocamp Spreewaldtor besichtigten. Wir
waren ganz begeistert von dieser tollen Mischung aus Kunst und Information.
„Was ist denn mit dem Wandbild passiert?“, dachten wir, als wir das nächste Mal
auf dem Eurocamp waren. Eine große Glastür war mitten durch das Bild gebaut worden. Der damaligen Gastwirtin war
die Gaststätte immer zu dunkel gewesen, und so hatte sie diese Tür einbauen
lassen. Eine befremdliche Idee …
„Ein halbes Wandbild
sieht auch blöd aus“, entschied Alex nach der Übernahme des Platzes. Und als
die Fassade neu gestrichen wurde, verschwand auch das Wandbild schweren Herzens
hinter dem Rot.
„Was soll ich mit so einer großen Glastür? Niemand geht dadurch, aber es sieht
auch blöd aus, wenn ich einen Tisch davor stelle“, seufzte der Gastwirt Siggi nach der Übernahme des Restaurants. Er ließ nun die Glastür wieder entfernen und stattdessen ein Fenster
einsetzen.
So dreht sich die Welt … jeder gestaltet sie nach seinen Bedürfnissen. Aber das Wandbild
bleibt nur durch alte Fotos (hier aus dem Archiv von Udo Hartwich) in Erinnerung.
Sollte es jedoch jemanden geben, der es so oder verändert wieder malen könnte, würden wir uns freuen, wenn er sich bei uns meldet. Eine Wand und Farbe können wir jederzeit zur Verfügung stellen!
Sollte es jedoch jemanden geben, der es so oder verändert wieder malen könnte, würden wir uns freuen, wenn er sich bei uns meldet. Eine Wand und Farbe können wir jederzeit zur Verfügung stellen!
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