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Montag, 5. Oktober 2015

Spaß am Spreewaldring


Meist verbindet man den Spreewald ja mit Romantik, mit Heuhaufen im Frühnebel oder Kranichen im Sonnenuntergang. Aber man kann im Spreewald auch Events erleben, die ziemlichen Nervenkitzel erfordern. Ein Beispiel dafür ist das Fahren auf dem Spreewaldring. Hier kann man in die Haut von Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton schlüpfen und mit einem Formel-1-Rennwagen an den Start gehen.
Zugegeben, der Spaß ist nicht ganz billig, aber für Formel 1 Liebhaber ist es ein schönes Geburtstagsgeschenk.
Ich jedenfalls ließ mich nicht lumpen und schenkte meinem Mann ein echtes Autorennen. Auf dem Weg zum Spreewaldring in Waldow kamen mir dann allerdings doch Bedenken, ob das nicht ein etwas leichtsinniges Unterfangen war. 


Aber die Betreuer auf der Rennpiste waren ausgesprochen professionell. Es gab einen längeren Einführungskurs, anschließend wurde man in eine Montur gesteckt. Jeder Fahrer – und in einem Durchgang waren es nicht mehr als fünf – erhielt noch mal eine ganz persönliche Einführung mit dem Fahrzeug, dann durften sie starten. Es gab strenge Regeln: Das Sicherheitsfahrzeug fuhr voran, die Fahrer durften sich nicht überholen. Kam einer mit seinem Formel 1 Fahrzeug nicht in die Puschen, wurde er zur Seite gewinkt und den anderen die Chance gegeben, an ihm vorbei zu starten.
Ich hatte einen guten Ausblick auf der oberen Plattform gewählt und verfolgte die fünf Runden Fahrzeit mit Spannung. Einmal drehte sich einer in der Kurve – da blieb mir echt das Herz stehen. Aber sofort sorgten rote Lämpchen dafür, dass alle abbremsten, und man wartete, bis der Fahrer sich wieder sortiert hatte.
Mein Mann hatte einen Riesenspaß, war aber doch etwas zittrig, als er ins Ziel einlief. Die Formel 1 Wagen haben keinen Lenkkraft- und keinen Bremsverstärker. Es ist wohl richtige Schwerstarbeit, sie zu fahren.
Zuletzt gab es eine Urkunde für alle Teilnehmer. Die wird wohl bei uns auf dem Gästeklo hängen…

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