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Sonntag, 18. März 2018

Die Pfadfinder zu Besuch



Es wurde kalt an diesem Wochenende. Schnee lag auf den Wiesen und ein eisiger Wind tobte über den Platz. Trotz aller Warnungen ließen sich die Pfadfinder aus Berlin und Brandenburg nicht davon abhalten, zu uns zu kommen und die Safarizelte zu beziehen. Am Samstag jedoch, als der Wind hart von Nordosten blies, verließen sie die Rotunde kaum noch. Das war auch nicht nötig, sie waren nicht gekommen, um Geländespiele zu veranstalten, sondern um ihre alljährliche Landesversammlung abzuhalten und die Ämter zu verteilen.
32 junge Menschen zwischen 14 und 40 fanden sich nach der ersten Nacht zum gemütlichen Frühstück in der Rotunde ein. Sie haben gekocht und so ganz nebenbei erzählen sie. In der Nacht sei es zwar bitterkalt gewesen, aber sie habe es sich schlimmer vorgestellt, sagt ein Mädchen und beißt genüsslich in ihr Schinkenbrot, auf das sie eine Portion Rührei gehäuft hat. Ein anderer berichtet, die Nacht überwiegend am Ofen gesessen zu haben. Aber alle sind gut gelaunt und irgendwie durch nichts zu erschüttern.
Pfadfinder, so erfahre ich, sind in „Stämme“ aufgeteilt, die alle sehr klangvolle Namen haben: „Theodor-Fontane-Stamm“ oder „Stamm der Weißen Rose“ zum Beispiel. Jedem Stamm gehören 30 Mitglieder an. Bei ihrem Gruppentreffen passen sie ihre Aktionen ihrem Stadtteil an. Einige haben mehr Möglichkeiten, in die Natur zu gehen, andere weniger.
Wer mehr über sie erfahren möchte, kann hier  über sie nachlesen.
Bei dem Foto ist nur ein kleiner Teil der Gruppe zu sehen, was daran lag, dass ich schon früh morgens zum Fotografieren bei ihnen war.



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