www.eurocamp-Spreewaldtor.de

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Freitag, 14. Oktober 2016

Abschied von Jan

Lieber Jan, dieser Post ist für dich! Eine ganze Saison lang hast du uns tatkräftig unterstützt, hast die Rezeption schnell und professionell geschmissen und das Geschäft auf Vordermann gebracht. Außerdem warst du uns in diesen heißen und manchmal arbeitsintensiven Tagen ein lieber und fröhlicher Kollege. Dafür möchten wir dir ganz ganz herzlich danken. 
Für alle Blogleser noch mal zur Erinnerung: Jan Kalusche hat in der Saison als Rezeptionskraft bei uns gearbeitet. Eigentlich kommt er aus Kiel, aber er hat sich hier im Spreewald gut eingelebt und die Ruhe und vor allem die sportliche Runde um den See sehr zu schätzen gewusst.
Bevor Jan auf das Eurocamp kam, hat er seinen Bachelor in Politikwissenschaft gemacht. Nun will er sich auf die Suche nach einem Job machen, der seinen Qualifikationen entspricht.
Wir wünschen dir alles Gute und danken dir nochmals ganz herzlich für die gute Zeit. 


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Verschönerungen in der Rotunde

 
Herbst- und Winterzeit sind die Zeiten des Umbaus, des Rückschnitts und des Aufhübschens. Als erstes war die Kinderanimation an der Reihe. Hier wurde alles in frischen bunten Farben gestrichen, neue Möbel und neue Spielsachen gekauft und verschiedene Aktionsecken eingerichtet. Besucher werfen immer wieder einen staunenden Blick durch das spiegelnde Glasfenster. Ich mache euch hiermit einfach mal die Tür auf…Dann könnt ihr euch schon auf die nächste Saison freuen. 


Dienstag, 11. Oktober 2016

Termine zum Saisonende

 
Die Saison geht langsam aber stetig dem Ende zu. Da ist es wichtig, euch ein paar Termine mitzuteilen. 
Am 23.10. hat Siggi sein Restaurant das letzte Mal geöffnet. Wer also noch das leckere Wiener Schnitzel oder die köstlichen Bratkartoffeln essen will, muss das bis zum übernächsten Wochenende tun.
Am 1.11. gibt es zum letzten Mal Zeitungen und Brötchen in der Rezeption. Über den Winter wird dieser Service dann eingestellt. Dann wird auch die Sommerrezeption geschlossen.
Zum 2. 11. wird die Winterrezeption mit verkürzten Öffnungszeiten geöffnet.
Am 1.11. schließt das Sani 2. Nur das Sani 1 ist noch geöffnet.
In den Wintermonaten werden nur noch die Familienbäder für alle Gäste geöffnet sein. Wir würden euch bitten, kurz auf dem Platz durchzurufen oder zu mailen, wenn ihr einen Besuch plant. Sollten sich nämlich mehrere Dauercamper zu einem Besuch entschließen, werden wir das Sani 1 wieder öffnen.
Noch aber ist die Nachsaison nicht vorbei. Einige Bundesländer haben noch Herbstferien und immer noch sind Kurzcamper auf dem Platz zu Besuch. Wir freuen uns darüber. Die Winter in der Märkischen Heide können verdammt einsam werden…



Sonntag, 9. Oktober 2016

Neugestaltung des Marktplatzes

Was denkt ihr euch, wenn zwei Männer mit ratlosem Gesicht auf dem Marktplatz des Eurocamps herumstehen, schließlich noch ein dritter dazu kommt 
– und dann sooo eine Zeichnung zu sehen ist (nicht zuletzt, weil die Erwachsenen Malkreide in der Hand hatten und Tim und Clara bettelten: Mal doch mal ein Auto. Mal doch mal ein Haus. Mal doch mal ein Männchen…)
Bei diesem Chaos aber – haltet euch fest – handelt es sich wirklich um einen Plan, wenn auch erst mal nur um einen vorläufigen. Es wird nämlich geplant, den Marktplatz neu zu gestalten. Ein Brunnen und eine Bühne sollen entstehen. 
Wenn die Pläne etwas konkreter sind, werde ich euch berichten.

Freitag, 7. Oktober 2016

Weinanbau bei Udo Hartwich

Immer wieder sind Besucher überrascht, dass auch in der Lausitz Wein angebaut wird. Dabei gehört doch die Lausitz zu den sonnenreichsten Gebieten Deutschlands – warum also sollte da keine Weinrebe reifen? Zwischen dem Havelland und der Lausitz findet man zahlreiche Rebsorten, und die Straßennamen wie „Am Weinberg“ weisen darauf hin, dass hier früher noch größerer Weinanbau betrieben wurde.
Auch auf unserem Platz auf dem Eurocamp wird Wein angebaut – allerdings nur für den ganz privaten Zweck um Weintrauben zu essen oder Marmelade zu kochen. Udo Hartwich ist mit seinen roten Beeren sehr erfolgreich und erntet bis zu 21 Kilo pro Herbst. Seine Trauben schmecken köstlich – wer schon mal in den Genuss gekommen ist, wird sich den Bauch vollgeschlagen haben.
Vielleicht können wir irgendwann noch mal auf eine eigene Weinsorte hoffen…   

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Herbstimpressionen bei Schröders

Wenn der Herbst den Wald in seinen schönsten Farben färbt, sind Sandy, Sylvia und Josi in ihrem Element. Mit einer großen Sackkarre ziehen sie in den Wald und bringen die schönsten Naturprodukte mit zum Campingplatz zurück. Dann wird zusammengestellt, geklebt und gesteckt, bis es schließlich sooooo wunderschön aussieht! 

Montag, 3. Oktober 2016

Gedanken zur deutsch-deutschen Einheit

Heute schwingen die Politiker wieder große Reden zum Tag der deutschen Einheit. Im Fernsehen läuft Good bye, Lenin und in den Zeitungen sieht man Bilder vom Mauerfall.
Aber wir hier vom Eurocamp sind die gelebte deutsch-deutsche Einheit schlechthin. Seit eineinhalb Jahren nämlich arbeiten Ossis und Wessis friedlich miteinander, ohne sich täglich zu fragen, ob das denn überhaupt möglich ist.
Alex, Nicole, Siggi, Jan, Florian und ich sind Wessis, Thomas, Anja, Siggi Jung und Sabine Ossis.
Was dachtest du, als du hörtest, dass eine Gruppe an Wessis den Campingplatz übernehmen will, frage ich DJ Hagen (Ossi), der gerade zu Besuch ist.
Hagen ist nachdenklich. Das Thema berührt ihn. Er hatte sehr unterschiedliche Erfahrungen nach der Wende gemacht, vor allem auch erlebt, wie Wessis versuchten, sich schnell zu profilieren und Gewinne zu erzielen, die sie dann doch in den Sand setzten. Auch berufliche Umstrukturierungen musste er erleben, und es ging so viel soziale Sicherheit verloren. Heute aber sieht er den Platz im Aufwind und ist froh, dass er in Privatbesitz gegangen ist.
Alex findet im Osten vieles einfacher. Gerade beim Improvisieren sind hier seiner Meinung nach alle spitze, und auf einem Campingplatz muss ständig etwas angefertigt werden, das es nicht zu kaufen gibt. Da beschreibt man etwas und es wird ganz einfach umgesetzt, ohne viel nachzufragen, sagt er. Nur die Bürokratie ist seiner Meinung nach hier viel komplizierter – besonders beim Bauamt.
Thomas war einfach nur froh, dass es mit dem Platz aufwärts ging – ob Ossi oder Wessi war ihm ganz egal. Jetzt macht das Arbeiten wieder Spaß und er sieht eine gute Entwicklung des Platzes.
Siggi liebt es, in Brandenburg zu sein. Vor allem, dass hier die Natur so unberührt ist und die Felder so weit wirken, gefällt ihm sehr. Das sieht auch Jan so.
Nicole vermisst manchmal die liebevolle Pädagogik des Kindergartens in Niedersachsen. Hier ist doch alles streng und reglementiert.
Siggi Jung erzählt, wie sich die Verzehrgewohnheiten nach der Wende verändert haben. Man isst viel gesundheitsbewusster, bestellt Salate und trinkt Mineralwasser statt Bier oder Limo. Auch ist die Küche viel europäischer geworden. Größer geworden ist aber auch der Müll. Jetzt gibt es viel Verpackungsmüll und Einwegflaschen.
Insgesamt aber merkt man hier nur am Dialekt, woher der einzelne kommt! Doch ob Ossi oder Wessi – wir sind ein tolles Team!